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Allgemeines Bearbeiten

Baron Jesus-Maria von Friedel (angeblich geboren 11.11.1901 nach Angabe im Redlichen Netzwerk, 1905 nach Facebook-Profil) will ein Redlicher sein, der behauptet in München zu leben und dort einen Titelladen(!) zu betreiben.

Friedel ist eine der Galionsfiguren der Seite "Redlichkeit Anschnur". Er war auch einer der Betreiber des inzwischen wieder eingestellten Forums (redl.:Plauderbretts) dieser Seite. Charakteristisch für Redlichkeit Anschnur und somit auch für von Friedel ist, dass sie behaupten, daran zu glauben, dass "der Kaiser bald zurück komme" und Deutschland umstürzen werde. Zum Teil kursierten sogar gefälschte Bilder, auf denen der deutsche Kaiser Wilhelm II. (+1941) vor einem Computer (der in der Form, wie man ihn aus dem heutigen Alltag kennt, erst in den 1970er Jahren, also über 30 Jahre nach dem Tod Kaiser Wilhelms, entwickelt wurde) sitzt, und Redlichkeit-Anschnur bewirbt.

Friedel und Konsorten sind heute mit einem redlichen Block auf Wortpresse aufleine [1] , das aber nur noch in sehr unregelmäßigen Zeitabständen keusch aufdatiert wird und im wesentlichen alte Beiträge wiederholt, die bereits von "Johannes Kaplan" und anderen redlichen Bloggern bekannt sind. Die letzte Eintragung vom 31. 10. 2018 wiederholt übrigens eins der bekannten ekelerregenden "Kochrezepte", wie sie früher von Heinz Stahlband und Franz Gundolf Löffler verbreitet wurden. Danach herrschte Grabesruhe, und erst ende Dezember 2018 erfolgten wieder neue Eintragungen.

StilBearbeiten

Friedels Charakteristikum ist die demonstrativ zur Schau getragene Kaisertreue. Sein zweites besonderes Kennzeichen ist die ständige Verwendung von Floskeln aus Räuberromanen des 18. und 19. Jahrhunderts wie Potzdonner, Potztausend, Sapperlot u.ä. die er geradezu exzessiv verwendet..

Der Name "Baron Jesus Maria von Friedel" ist auf den ersten Blick als Fälschung zu erkennen. Der Adelsrang "Baron" ist in Deutschland nicht üblich, deutsche Träger dieses Ranges entstammten immer dem zweifelhaften Adel osteuropäischer oder balkanischer Herkunft

Der Vorname "Jesus" ist außerdem nach deutschem Recht unzulässig, im spanischen Sprachraum dagegen zulässig und gebräuchlich. Friedel benutzt übrigens einen Namenszug in Sütterlinschrift, der seine völlige Unkenntnis auf diesem Gebiet deutlich macht. Friedel kennt nicht den Unterschied zwischen dem "langen S" am Silbenanfang, das wie ein F aussieht und dem End- S in geringelter Form. Friedel unterschreibt also immer als "Jefuf Maria von Friedel"(!).

Der Name Jesus Maria von Friedel ist übrigens ein eindeutiges Plagiat. Er stammt aus einem Elaborat des Schriftstellers Hans Heinz Ewers (1873- 1943). Ewers war ein Reißer- Autor, der seinen Karriere- Höhepunkt in den Jahren 1910- 1925 erlebte und damals Schauerromane veröffentlichte, in denen er Esoterisches, Pornographie und rechtsradikale Weltsicht zu einem wirrem Gebräu vereinigte, das sich aber damals in Millionenauflage verkaufte ("Alraune", 1913, und "Vampir", 1920) In der NS- Zeit diente Ewers sich dem System an mit reißerisch aufgemachten Biographien brauner Größen, aber Joseph Goebbels nahm ihm seine früheren Schauerromane übel und ließ ihn 1937 aus der Reichsschrifttumskammer ausschließen. Elitär- rechte Kreise stilisierten Ewers dann auch in den 1980er Jahren zum angeblichen Widerstandskämpfer gegen das braune Regime hoch. Das ist dann auch ein deutlicher Hinweis, wo die heutigen Vermarkter des Namens Friedel zu suchen sein dürften: in Kreisen rechter Jugendlicher, die sich als Internatsschüler zur Elite zählen.

VerschiedenesBearbeiten

Die Schreibweise von Friedels Pseudonym, bei der er die Adelsbezeichnung seinem Vornamen voranstellt, entspricht nicht der im Deutschen üblichen Schreibweise, bei der die Adelsbezeichnung dem Vornamen nachgestellt wird wie Johann Wolfgang Freiherr von Goethe, Otto Graf Lambsdorff oder Gloria Fürstin von Thurn und Taxis. Damit ist Friedel auch deutlich als zweifelhafter Adliger von eigenen Gnaden zu erkennen.

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