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ist ein Buch des deutschen Autors Otto von Wiersbitzki alias Corvin [1], das im 19. Jahrhundert im Zeichen des Kulturkampfs [2], also des politischen Machtkampfs zwischen dem preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck und Papst Pius IX., entstand [3].

Die Absicht dieser Schrift war eindeutig die reißerisch aufgemachte Polemik gegen die katholische Kirche, und zu diesem Zweck erging sich der Verfasser sehr ausführlich in Schilderungen der brutalen schwarzen Pädagogik an katholischen Schulen und noch weit ausführlicher in Schilderungen sexueller Ausschweifungen in Klöstern.

Wissenschaftlich gilt der Pfaffenspiegel heute als wertlos, da Wiersbitzki seine Behauptungen nicht belegen konnte und sich für ein wissenschaftliches Werk zu ausführlich in Schilderungen gewaltverherrlichender und pornographischer Szenen erging, und mit dem Ende des Kulturkampfs nach der Amtsübernahme des neuen Papstes Leo XIII. und der Entmachtung Bismarcks geriet er in Vergessenheit.

Der Pfaffenspiegel entwickelte dann aber noch ein bemerkenswertes Nachleben. Einerseits diente er als Vorbild für eine unübersehbare Anzahl pornographischer Schriften, die sich in Schilderungen von sexuellen Ausschweifungen und sadistischen Erziehungsmethoden ergingen, die angeblich in Klöstern üblich waren. Und auf der anderen Seite griffen die Nazis in den 1920er Jahren den Pfaffenspiegel wieder auf, um ihn propagandistisch gegen die katholische Kirche zu verwenden- allerdings ohne durchschlagenden Erfolg.

Seit 1945 erscheinen Neuauflagen des Pfaffenspiegels vor allem in Verlagen, die eindeutig der Porno- Szene zuzurechnen sind.

Auswirkungen auf die redliche Szene[]

Das geile Pfäfflein ist natürlich eine Steilvorlage für die Redlichen, die sie immer wieder gern aufgreifen und für ihre Kunstfiguren der Keuschheitskontrolleure wie z.B. Doktor Diethelm Gscheidle oder Eduard Nabe als Vorbild nehmen.

Auch der angebliche Sado- Masochismus als Bestandteil des Alltagslebens in Klöstern und Klosterschulen wird von den Redllichen immer wieder gern aufgegriffen mit ihren langatmigen Texten über die Bubenzüchtigung- hier leisteten das Institut Ambrosius Steyn und Benediktinius von Stoisenheil "Pionierarbeit!".

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