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war von etwa 2005 bis 2010 anschnur und betrieb ein angebliches (allerdings nicht funktionierendes) Onlineshop. Die Anschnur Brotmission (auch ganz hiphopmäßig voll fett stabil korrekt AnschnurBrotMission geschrieben) gab vor, Brot zu Zwecken der Finanzierung von Missionsaktivitäten zu vertreiben. Die angebliche Mission gab auch Rezepte ihrer Brote an, die angeblich unter Verwendung ungenießbarer Stoffe wie Baumrinde und Sisalfasern hergestellt worden sein sollten. Sitz der AnschnurBrotMission war angeblich München und als löblicher Gewebemeister war zeitweise ein angeblicher Sayyid Singh angegeben, der übrigens auch bei Redlichkeit Anschnur in der gleichen Funktion auftritt. Die AnschnurBrotMission empfand auch den Namen der Währung Euro als unredl. und führte dafür die redl. Bezeichnung Doppelmark ein. Zeitweise existierte auch noch ein Ableger der AnschnurBrotMission namens buchstabenversand.de- da konnte man für 50 Doppelmark ein großes E kaufen. Das war eine Idee, die aus einer Fernsehquiz- Sendung übernommen worden war. Insgesamt wirkten die Brotmission und ihre Tochtergesellschaft grobschlächtig, plump und schülerzeitungshaft und waren sehr leicht als Auswüchse des deutschen Holzhammer- "Humors" erkennbar. Nichtsdestoweniger wurde gerade in politisch korrekten psychologisch- sozialpädagogischen Kreisen die AnschnurBrotMission zeitweise für eine real existierende Gruppe gehalten und man fühlte sich hier bemüßigt, sie als Beweis für die Geldgier des Christentums anzuprangern.

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