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Die E. wird von fast allen Redlichen durchweg als redliches und keusches (!)Verkehrsmittel angepriesen. Gemeint sein dürfte eher das Gegenteil- der öffentliche Verkehr gilt ja in rechts- elitären Schülerkreisen als das Biotop für links- grün versiffte Lehrer und in der Rap- Szene als Verkehrsmittel für Spasste, Mongos, Juden, Schwuckos und ähnliche verachtete Vertreter der vielzitierten Unterschicht (während der Rapper sich ja selbst zur Oberschicht der BMW-, Mercedes- und Porsche- Besitzer gezählt sehen möchte).

Erstaunlich oft wird auch der Beruf des Lokführers mit der redlichen Szene in Verbindung gebracht- so behaupten etwa die Redlichen "Herr Antibus" und "Hasbert Räter", diesen Beruf auszuüben, wobei ihre Darstellungen der Eisenbahn auch nicht von der geringsten Spur von Sachkenntnis getrübt sind. Hasbert Räter beispielsweise schwärmte in holprigem Sonderschüler- Deutsch von dem erhabenen Gefühl, eine E 03 mit 10.000 PS durch die deutschen Gaue zu lenken. Und auch im Freundeskreis von Reinhard Pfaffenberg, der gern den überspannten Intellektuellen (-Imitator) gibt, findet sich ein Vertreter dieses Berufs. Das dürfte schlicht und einfach darauf zurückzuführen sein, dass die Redlichen sich hier an Elaboraten kindertümelnder Trivialschriftsteller wie Michael Ende ("Jim Knopf und Lukas der Lokführer") und J.K. Rowling oder an Filmen von Walt Disney orientieren, die alle die Eisenbahn verkitscht und krampfhaft kindertümlich darstellen.

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