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ist der bis 1990/92 verwendete juristische Fachbegriff für den gerichtlichen Akt, der die Geschäftsfähigkeit einer Person einschränkt oder aufhebt. Die Entmündigung konnte verfügt werden bei

  • dauernder geistiger Behinderung,
  • vorübergehender psychischer Erkrankung,
  • Missbrauch von Rauschmitteln und
  • Verschwendung.

1990 wurde dieser Rechtsbegriff durch die Betreuung abgelöst, die dann 1992 die Entmündigung endgültig ersetzte. Die Entmündigung wegen Verschwendung wurde damals übrigens ersatzlos abgeschafft, weil sie häufiger missbräuchlich verwendet wurde, um Eltern, Großeltern, Onkeln, Tanten und anderen wohlhabenden Verwandten schon zu Lebzeiten Vermögenswerte legal entziehen zu können.

Zahlreiche Redliche behaupten heute entmündigt zu sein, weil das so schön in die Vorstellung von den blöden Erwachsenen passt, die doch alle einen an der Waffel haben und auch in die Vorstellung vom Transferleistungs- Absauger aus der Unterschicht, der es sich auf Kosten der Oberschicht gut gehen lässt. Zu dieser Gruppe gehören:

  • Johannes Kaplan, der seit dem Auftreten in seiner dritten Version behauptet, entmündigt zu sein,
  • Baldian Loth (siehe Hauptartikel Redlichkeit Anschnur), der seit Anfang 2019 behauptet, entmündigt zu sein, obwohl er es als angeblicher Jurastudent ja eigentlich besser wissen müsste, und
  • Elfrune Zuchtkrapf.

Auch Jon Baptist Erlenkötter gebraucht ständig den Begriff der Entmündigung, aber er kann sich nicht entscheiden, wen er damit kennzeichnen will:

  • gelegentlich behauptet er, der Vormund seines angeblichen Onkels Reinhard Pfarrpfeifer zu sein,
  • bei anderen Gelegenheiten erwähnt er eine dritte (fiktive) Person als angeblichen Vormund Pfarrpfeifers und
  • gelegentlich behauptet er auch, selbst unter Vormundschaft zu stehen.

In allen diesen Fällen ist eindeutig zu erkennen, wie sich hier juristische Ahnungslosigkeit verbindet mit dem Bestreben, Aufmerksamkeit um jeden Preis zu erhaschen und dem krampfhaften Bestreben gewisser jugendlicher Möchtegern- Künstler, die Erwachsenen generell als geisteskrank darzustellen.

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