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ist ein Redlicher, der aus der npage- Szene stammt und sich dann auch nicht gerade durch intellektuelle Glanzlewistungen hervortut, obwohl er behauptet, Bibliothekar von Beruf zu sein und damit Anspruch auf Zugehörigkeit zur Klasse der Intellektuellen erhebt.

KarriereBearbeiten

Frommheld tauchte um 2003 bei npage auf, war dann in der Folgezeit bei verschiedenen einschlägig bekannten Webmüll- Providern aktiv, bis er 2015 bei seinem jetzigen Provider Wordpress [1] aufschlug. Seit Sommer 2017 pflegt er sein "redluches Block" aber nicht mehr, und er dürfte inzwischen die Lust verloren haben.

StilBearbeiten

Frommheld ergeht sich in den üblichen redlichen Floskeln , aber eine Eigenschaft fällt bei ihm deutlich auf: die hysterische Sexualfeindlichkeit. Um 2010 behauptete er beispielsweise, an Versuchen zur Züchtung von "Osmose- Schweinen" beteiligt zu sein, die sich angeblich durch Osmose vermehren sollten und nicht durch widerlichen Sex.

Frommheld behauptet seit mehr als zehn Jahren, in der von ihn geleiteten Bibliothek alle Bücher auf anstößige Inhalte zu kontrollieren und alle Seiten, deren Inhalt er beanstanden müsse, sofort herauszureißen und in den Bach zu werfen Frommheld behauptet, führendes Mitglied einer von ihm mitgegründeten Internetliga zur Bekämpfung der Sexualität zu sein Auffällig ist hier, dass Frommheld hier die Duden- gemäßen Schreibweisen Internet und Sexualität verwendet statt der in der redlichen Szene als "korrekt" angesehenen Schreibweisen Internetz/ Zwischennetz und Sechsualität. Das weist deutlich darauf hin, dass Frommheld ein Einzelkämpfer oder ein Mitglied einer kelinen Clique ist und nicht zu den üblichen Szenen der Massenfabrikation redlicher Heimseiten wie in Düsseldorf und Salzgitter gehört.

VerschiedenesBearbeiten

Frommheld ist einer der wenigen Redlichen, bei denen ein Bezug zu einer realen Person erkennbar ist. Frommheld orientiert sich mit seinem Verhalten deutlich an dem ehemaligen Stadtdirektor von Oelde/ Westfalen, Fritz Schmänk (1937- 2015). Schmänk erlangte in den 1970er Jahren überregionale Bekanntheit mit seinen Säuberungsaktionen in der ihm unterstellten städtischen Volksbücherei. Dabei entfernte er Werke von Verfassern, die sein Missfallen erregt hatten, maßregelte die Bediensteten des Kulturamts, die die anstößigen Schriften beschafft hatten, und notierte sich aus den Leserkarteien Namen und Daten der Entleiher.

Schmänk war allerdings kein "Sechsual"- Neurotiker, wie sie von den Redlichen (auch Franz Frommheld) recht überzeugend dargestellt werden. Er versuchte sich vielmehr mit seinen Aktionen gegen politische Schriftsteller wie Günter Grass, Günter Wallraff und Bernd Engelmann zu wenden, die er als linke Staatsfeinde darstellen wollte. Er gab sich als Kommunistenfresser in der Art des US- Senators Joe Mc Carthy (1909- 1957), weil er eine politische Karriere in Bonn unter einem Bundeskanzler Franz Josef Strauß anstrebte- doch dazu kam es ja dann nicht.

Damit dürfte übrigens auch der Urheber von Franz Frommheld im Raum Hamm/ Münster/ Bielefeld zu suchen sein, wo die Erinnerung an den Oelder Stadtdirektor und seine Aktionen noch lebendig ist.

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