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waren eine angebliche Rechtsanwaltskanzlei, die vorgab, im christlichen Geist zu arbeiten.

KarriereBearbeiten

Die Heimseite von Gottlieb & Partner tauchte 2011 auf und wurde gleich daraufhin von Metin Kaplan bei HIRNWECH öffentlich bloßgestellt. Die Seite blieb bis 2017 aufschnur und verschwand dann spurlos von der Bildfläche. Offesichtlich hatte ein real existierender Rechtsanwalt namens Gottlieb oder Gottlob von der Existenz der Seite erfahren und ihr mit Rechtsmitteln gedroht.

Whois- Abfragen nach dem Betreiber waren nicht möglich, da die Seite unter einer .net- Adresse registriert war. Der Betreiber konnte also nie ermittelt werden.

StilBearbeiten

Die Seite war optisch recht glaubwürdig aufgemacht unter Verzicht auf schreiende Farben und jede Art von Klickibunti- sie wirkte betont seriös und dadurch auf den ersten Blick sehr plausibel.

Der Text wies jedoch eine Reihe auffälliger Ungereimtheiten auf. Einerseits gab er sich salbungsvoll- christentümelnd, wie es bei den Redlichen vielfach üblich ist, aber andererseits zeigte der Text ganz offen die geschäftliche Brutalität und unverhohlene Geldgier des typischen US- amerikanischen Abmahn- und Schadenersatz- Winkeladvokaten. Alle Texte waren in flüssigem Deutsch abgefasst und offensichtlich das Werk eines deutschen Muttersprachlers. Fachleuten konnten einige Unstimmigkeiten im Text auffallen- die Herren Gottlieb und Partner gaben keine deutsche Kontaktadresse an und verschwiegen dezent, ob sie auch an einem deutschen Gericht überhaupt zugelassen waren. Beides gehört zu den zwingenden Voraussetzungen für eine ausländische Anwaltskanzlei, die in Deutschland tätig werden will.

Damit dürfte die Kanzlei Gottlieb & Partner wohl als (zeitweise recht erfolgreicher) Jurastudenten- Ulk anzusehen sein, der an einer deutschen Uni entstanden sein dürfte.

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