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ist eine beliebte Hassfigur der redlichen Szene, an der sich zahlreiche Redliche abarbeiten. Die Redlichen haben einen geradezu panischen Hass auf diese eher etwas blutleere Kunstfigur entwickelt, die sie als unredl. und dämonisch hinstellen.

Dieser Hass dürfte drei Gründe haben:

  • die Verfasserin J.K. Rowling ist eine unlöbliche Weibsperson,
  • sie ist Engländerin und schreibt demzufolge in einer Sprache, die nur aus unredl. Anglizismen (siehe Hauptartikel Englisch) besteht,
  • und sie hat es im Gegensatz zu den Redlichen verstanden, aus ihrer auch etwas bescheidenen Grundidee einen erheblichen Gewinn zu erzielen und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu lenken (die Redlichen dagegen setzen bis heute Geld zu und kaum jemand nimmt sie ernst).

Auch der Name Harry Potter ist ja schon ein unredl. Anglizismus, und das veranlasst die Redlichen, sich auch daran heftig abzuarbeiten:

  • sie übersetzen ihn entweder fast buchstäblich ins Deutsche als Harald Töpfer oder
  • Redliche, die in der Schule im Englischen nicht auf der Note 5 bis 6 stehen, nehmen auch schon mal ein englischens Wörterbuch zur Hand und konstruieren damit eine sehr weit hergeholte Übersetzung. Umfangreichere Wörterbücher geben nämlich zwei Begriffe an, die sich für eine gewagte Übersetzung anbieten: to harry(ziemlich veraltet)= angreifen und to potter about= herumtrödeln. Un daraus konstruieren dann die Redlichen ein dämonisches Wesen namens Der Trödelgreif, das angeblich mit Hilfe der Harry- Potter- Romane versuchen soll, von den Seelen deutscher Kinder Besitz zu ergreifen.

Auch nachdem sich der Medienhype um J. K. Rowling und ihre Harry- Potter- Romane schon wieder gelegt hatte, blieb Harald Töpfer bzw. Der Trödelgreif noch längere Zeit in der redlichen Szene als übermächtiges Feindbild präsent. Erst seit etwa 2017 beginnt auch das Interesse der Redlichen an diesem von ihnen selbst aufgebauten Papiertiger wieder nachzulassen.

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