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(auch bekannt als Heinrich Walter Brunzel) [1] ist ein Redlicher, der seit Mitte der 2000er Jahre aufleine ist, aber seit etwa 2013/14 seine Seite nicht mehr pflegt. Brunzels Zwischennetzauftritt bietet uns bis heute das Bild eines Redlichen der Frühzeit um 2000

KarriereBearbeiten

Die ersten Eintragungen im Gästebuch auf "Brunzels Anständiger Seite" datieren von 2009 und erlauben damit Rückschlüsse auf das Entstehungsjahr der Seite. Die letzten Eintragungen stammen von 2013, und seitdem wird die Seite nicht mehr gepflegt. Nach 2013 tauchte Brunzel noch sporadisch in verschiedenen Foren auf wie etwa in der "Arche Internetz". Seit etwa 2016 ist er spurlos verschwunden und hat eindeutig das Interesse an der "Redlichkeit" verloren. Brunzel besitzt auch noch ein Konto bei Twitter, das er 2010 eingerichtet und seit 2013 nicht mehr aktualisiert hat.

Nähere Angaben zu seiner Person sind bisher nicht zu ermitteln. In der "Arche Internetz" verwendete er ein Foto, das einen älteren Mann in einem typischen "Salontiroler"- Trachtenanzug zeigte.

StilBearbeiten

Brunzel bietet mit seiner Heimseite [2] bis heute das Bild eines Redlichen der Frühzeit: mit allen Gestaltungsmerkmalen, die in der ersten und zweiten Generation der Redlichen im Schwange waren. Brunzel drischt blindwütig auf alles ein, was ihm nicht passt: auf Weiber, Kleber spritzende Hurenkinder, Anderssechsuelle, die verlotterte Jugend von heute, HipfHüpfer und die unlöbliche englische Sprache. Die Seite ist in den typischen schreienden Farben der Epoche WfW 3.11/ Windows 95 gestaltet und verwendet durchgängig die Schrift "MS Comic", die auch von Lehrern der frühen 2000er Jahre gern verwendet wurde und bis heute von Psychologen und Sozialpädagogen, die sich kindertümlich geben wollen.

Brunzel wendet sich auch an die Deutsche Jugend (so wie er sie sich offenbar vorstellt) mit einem betont kindertümelnden plump anbiedernden Schreibstil, der an Werbe- Kinderzeitschriften der 1950er Jahre erinnert (z.B. die Zeitschrift Lurchi der Schuhfabrik Salamander). Typische Beispiele hierfür sind seine Auslassungen über Didi Daddler und Schulibär.

"Brunzels anständige Seite" enthält einen "Fotoroman", der typisch deutsche Jugendliche der Jahre um 2010 in den damals angesagten schreiend bunten Klamotten von KIK & Co. zeigt. Die Fotos sind mit einer schlechten Digitalkamera von Aldi oder Lidl aufgenommen und mit einem schlechten Malprogramm bearbeitet worden, was darauf schließen lässt, dass hier eine ganze Schulklasse (wohl 7. oder 8. Klasse) an der Erstellung dieses Elaborats mitgewirkt hat.

SonstigesBearbeiten

Der Name "Heinrich Brunzel" ist in Berlin Anfang des 19. Jahrhunderts tatsächlich nachweisbar als Name eines Bauunternehmers, der vermutlich niederländischer Herkunft war und vermutlich ursprünglich Bruynzeel hieß- das ist der Name einer heute noch bekannten niederländischen Holzfirma. Der dürfte aber kaum gemeint sein- der Name ist eher in Anlehnung an den bayerisch- fränkischen Begriff brunzen = pinkeln gewählt worden. Damit dürfte der Entstehungsort der "Anständigen Seite" im Reich der Erben des Franz Josef Strauß zu suchen sein.

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