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ist ein Pseudonym, unter dem im Lauf der Zeit mehrere verschiedene Redliche aktiv geworden sind. Das Pseudonym lehnt sich offensichtlich an die Figur Joseph Kaplan, einen angeblichen ungarischen Autoschieber und Zuhälter, aus dem Spiel Grand Theft Auto an. Kaplan dürfte also ursprünglich aus der Gamer- Szene stammen.

Frühere Versionen von Johannes KaplanBearbeiten

Johannes Kaplan I

tauchte etwa 2002/ 2003 bei dem Billig- Provider Beepworld auf und betrieb dort zunächst eine Seite, die das typische schlechte Beepworld- Design durch eine recht gekonnte Kombination der von der Firma Beepworld angebotenen Versatzstücke veralberte- also vor allem der bekannten schreiend bunten Hintergründe und primitiven Soundeffekte.

Johannes Kaplan II

übernahm die Seite dann etwa 2003/04 und richtete sie auf die "Redlichkeit" als Thema aus, die damals noch recht neu war, während die witzig gemeinten "Bin ich schlechtestes WepDiseighna von Welt"- Seiten sich damals explosionsartig vermehrten (Heute ist nur noch der Pionier dieser Stilrichtung, Karl Fritsch [1], aktiv).

Johannes Kaplan III

verlegte die redliche Heimseite dann 2006 zum damals führenden Billig- Provider de.vu und führte das bekannte Foto ein, das den angeblichen Johannes Kaplan darstellen soll. Dabei handelt es sich um einen Animateur, der auf einer Werbeveranstaltung der kirchlichen Sammlung "Brot für die Welt" aufgenommen wurde. Johannes Kaplan III begann auch, weitschweifig über sein verkorkstes Leben abzutexten. Nach seiner Lesart wollte er in Kinderheimen aufgewachsen sein und verschiedene Sonderschulen besucht haben. Danach wollte er nie den Versuch gemacht haben, einen Beruf auszuüben, sondern gleich in ein Pflegeheim gekommen sein, wo er seither zu leben behauptet. Kaplan behauptet bis heute, entmündigt zu ein, obwohl dieser Rechtsbegriff seit 1990 nicht mehr verwendet wird un durch den Begriff "Betreuung" ersetzt worden ist. Damit hat Kaplan im Übrigen seine völlige Unkenntnis der Rechtslage bewiesen und er gibt sich recht eindeutig als Angehöriger der selbst definierten Oberschicht zu erkennen, der hier dem Lieblingssport der Schickeria, dem Unterschichten- Bashing, nachgeht (ähnlich wie "Jon Baptist Erlenkötter").

Johannes Kaplan IV

zog mit seiner redlichen Heimseite dann von de.vu zu verschiedenen Billigprovidern weiter und fügte der Heimseite noch angebliche Porträts seiner Verwandtschaft hinzu. Diese Bilder stammen aber von "Sörens geiler Hompage", die sie wiederum von einem nicht mehr existierenden US- Original namens "Gary's Trailer" übernommen hatte. Die Bilder der angeblichen Verwandten stammten alle von der ehemaligen Seite uglypeople.com. Außerdem bewies Kaplan jetzt, dass er gewisse Kenntnisse aus dem Biologieunterricht hatte- er verkündete stolz, ohne den bösen Geschlechtstrieb geboren zu sein, aber das ist ja bekanntlich eine biologische Tatsache, die auf jeden Menschen zutrifft, denn der Geschlechtstrieb entwickelt sich ja erst, wenn sich in der Pubertät die Hormone zu regen beginnen. In auffälligem Widerspruch zu dieser Behauptung erwähnte er auch noch sein Verhältnis mit einer gewissen Notburga Morkzapf, deren "redliches Konterfei" auch von der Seite uglypeople.com stammte. Morkzapf taucht übrigens auch auf den beiden Heimseiten von Elfrune Zuchtkrapf auf- die Zusammenhänge mit Kaplan konnten aber bisher (Stand Juli 2018) noch nicht geklärt werden.

Johannes Kaplan V

übernahm die Seite etwa 2009 und vagabundierte in der Folgezeit von einem Billigprovider zum nächsten. Sein Beitrag bestand darin, dass er einen unredlichen Feind erfand, einen gewissen Herrn Göllner, den er ständig entweder beim angeblichen Aufsichtspersonal des angeblichen Pflegeheims verpetzte oder dem er ständig peinliche grundschülerhafte Streiche spielte. Um 2013/ 14 verschwand dieser Johannes Kaplan dann von der Bildfläche.

Johannes Kaplan VIBearbeiten

ist der zur Zeit aktive Benutzer des Namens "Johannes Kaplan". Er ist seit 2014 mit einem fingierten Blog bei Wordpress [2] aktiv und veröffentlicht hier abstruse Geschichten über seine angeblichen Mitbewohner im Pflegeheim, die selbstverständlich alle geistesgestört sind- nur er natürlich nicht. Diese Geschichten sind zum großen Teil aus Blogs von Psychiatrie- Pflegekräften abgeschrieben, und der Rest ist als frei erfunden erkennbar. Außerdem zieht Kaplan in seinem "Blog" gern über andere Redliche her, die er generell als unredlich diffamiert. Um 2016 übernahm Kaplan die Figur des angeblichen Wissenschaftlers Anton Brunkeuter, der ihm seitdem abstruse "wissenschaftliche Berichte" liefert, ähnlich wie das Institut Kuschmelka auf der Seite von Reinhard Pfaffenberg. Kaplan plagiiert auch gern real existierende Komiker wie beispielsweise den "Briefmacker" Winfried Bornemann oder Heiner Sprenzinger ("Sehr geehrter Herr Facebook"), die beide schon vor 2017 Kaplans Gag "Flasche auf den Kopf stellen" veröffentlicht haben. 2018 haben Kaplans Aktivitäten deutlich nachgelassen, er veröffentlicht nur noch in unregelmäßigen Abständen Beiträge auf seinem "Block".

Johannes Kaplan verdächtigt in seinem Blog übrigens auch Reinhard Pfarrpfeifer, mit Benedikt (Freiherr von Sankt) Gumpenbrunn und Jon Baptist Erlenkötter identisch zu sein. Bei Erlenkötter und Gumpenbrunn ist dieser Verdacht übrigens auch von anderen Kennern der Szene geäußert worden und kann als durchaus begründet angesehen werden. Kaplan scheint also über Insider- Kenntnisse der redlichen Szene zu verfügen.

Im Juni 2018 beteiligte sich die Kaplan- Gang offensichtlich am Comeback (redl.: Kammzurück) von Elfrune Zuchtkrapf

Kaplan hat außerdem noch einige frühere Heimseiten von längst vergessenen Redlichen wie Gustav Hofschneider, Balduin Rammseck oder Baldrum Wurzeldreher archiviert und gibt damit noch einige Ausarbeitungen von Veteranen der redlichen Szene wieder, die ohne ihn wohl längst verschwunden wären. Damit beweist Kaplan auch erstaunliche technische Fähigkeiten, die für einen Angehörigen seiner Generation (angeblich geboren 1954) schon ungewöhnlich sind und noch ungewöhnlicher für einen Mann, der sein ganzes Leben in psychiatrischen Kliniken und Pflegeheimen verbracht zu haben behauptet.

Kaplan greift andere Redliche frontal an, spricht ihnen die Zugehörigkeit zur Szene der Redlichen generell ab und bezeichnet sie öffentlich als Unredliche, wie beispielsweise Delphine Lieblich und Heribert Ranzmann. Ob und inwieweit diese Verunglimpfungen abgesprochen sind, um die öffentliche Aufmerksamkeit auf diese Redlichen zu lenken, ist bisher (Stand Frühjahr 2019) nicht festzustellen.


Kaplan betreibt außerdem noch (Stand Februar 2019) eine redliche Zweitadresse unter [3] , auf der er nur altbekannte Inhalte seines Blocks und ein paar ruinöse Unterseiten präsentiert.

Kaplan ist auch auf Facebook vertreten. Auf Facebook gibt er als Geburtsort Koblenz und als derzeitigen Wohnort Wuppertal an. Auch bei Twitter besitzt er ein Konto, das jedoch nur sehr wenige Inhalte zeigt und nur selten (2-3x jährlich) keusch aufdatiert wird.

VerschiedenesBearbeiten

Der Familienname Kaplan leitet sich definitiv nicht von der Amtsbezeichnung eines katholischen Hilfsgeistlichen ab, sondern es gibt drei verschiedene Herleitungen:

  • im Ungarischen vom Namen der Gemeinde Kapolna im Bezirk Heves [4]. Bekanntester Namensträger war der Ingenieur und Erfinder Viktor Kaplan (1878- 1934). Auch die Kunstfigur des ungarischen Kleinkriminellen Joseph Kaplan aus dem Spiel Grand Theft Auto gehört eindeutig hierher.
  • im Türkischen und Kurdischen von kurdisch kaplan = Tiger. Bekanntester Namensträger ist der Kölner Sektenchef Metin Kaplan (geb. 1952), dessen Namen der bekannte Unredliche Metin Kaplan als Pseudonym übernommen hat.
  • und im Jiddischen von Kopl oder Kapl, mundartlichen Kurzformen des Namens Jakob. Bekanntester Namensträger war der litauisch- amerikanische Schriftsteller Mordecai Menahem Kaplan (1883- 1982).

In allen diesen Formen wird der Familienname Kaplan übrigens auf der ersten Silbe betont, was eine Ableitung von dem auf der zweiten Silbe betonten katholischen Hilfsgeistlichen definitiv ausschließt.

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