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Karl-August Bromme ("* 14. 2. 1929 - † 6. 9. 2007) soll ein Redlicher gewesen sein, der erst nach seinem angeblichen Tod im "internetz" bekannt gemacht worden ist. Sichere Daten über seine redliche Heimseite lassen sich nur bis 20. Juni 2008, also nach seinem angeblichem Tod, zurückverfolgen.

Familie Bearbeiten

Über die familiären Verhältnisse Brommes wird auf der Seite nur wenig bekanntgegeben. Bromme gibt den Namen seines Vaters mit Nikodemus an und behauptet, sein Vater habe ihn mit Gewalt erzogen. Dafür sei Karl-August dankbar, da er seine angebliche Genialität darauf zurückführe. Seine Mutter soll Freudolina Bromme- Zapp (!!) geheißen haben. Beide Namen sind jedoch als plumpe Fälschungen erkennbar- der Name Nikodemus ist im 18. Jahrhundert schon außer Gebrauch gekommen, der Name "Freudolina" ist reine Phantasie und der Doppelname ist das Kennzeichen heutiger Lehrerinnen und Sozialarbeiterinnen. Geschwister werden nicht erwähnt. Des weiteren habe Karl-August eine Ehefrau namens Siegfredia(!!) gehabt, die jedoch verstorben sei, ebenso zwei Hunde, Uwe und Klaus. Sie hätten „sich aus Versehen gegenseitig totgebissen.“ Bromme erwähnt mehrmals, dass seine Ehefrau durch Gewalteinwirkung zu Tode gekommen sei, und gibt an, er habe sie regelmäßig gezüchtigt (offenbar eine Lieblingsbeschäftigung der Redlichen!).Die Tatsache, dass Bromme auffallend oft vom Taunus erzählt, legt nahe, dass er dort wohnt oder aus der Gegend stammt.

Internetseite Bearbeiten

Bromme beklage sich auf der Seite über den angeblichen Verfall der Sittne und behauptet zu hoffen, seine Seite könne dies aufhalten oder verringern. Auf der Seite werden beispielsweise Themen wie „Cumshot“ oder „Sweet“, die laut den Angaben der Seite von Bromme als unordentlich erachtet werden, beschrieben. Zudem finden sich auf der Seite Angaben darüber, welchen Beruf Bromme ausüben will, was er für „Heldentaten“ begangen haben will, und welche „Schlachterfolge“ er erreicht haben will.

Der Beruf Brommes soll Schlachter sein, die auf der Seite abgebildeten bzw. beschriebenen Wurst- Fleisch und Darmstücke wirken ziemlich verstörend, beispielsweise ist über einem Wurstteller ein geisterhaftes Gesicht erkennbar, oder es erfolgt eine unästhetische Beschreibung der Wurst. Auf der Internetseite wird auch im Namen Brommes der Fleischkonsum befürwortet und eine vegetarische oder gar vegane Ernährungsweise explizit kritisiert. Die Argumente, welche für den Fleischkonsum sprechen sollen, dürften für die Mehrheit der Betrachter eher dagegen sprechen. So wird die „Original Bembelwurst“ wie folgt beschrieben: „(...) Sie besteht zu 70% aus gedrehtem Schweinehirn sowie zu 40% (sic!) aus Eingeweiden unbekannter Herkunft.“ Dass die Wurst „im Taunus überall bekannt und beliebt ist“ oder überhaupt existiert, ließ sich keineswegs bestätigen, da der einzige Google-Treffer zum Schlagwort „Bembelewurst“ auf die Seite von Bromme verweist. Außerdem ist die Berufsbezeichnung Schlachter in Hessen nicht gebräuchlich, hier verwendet man die amtsdeutsche Berufsbezeichnung Fleischer und in katholischen Gegenden die Bezeichnung Metzger. Die Seite Brommes enthält Texte, die deutlich als plumpes schülerzeitungshaftes Geblödel zu erkennen sind. So wird auf der Seite angegeben, Bromme habe im Jahr 1987 bei einem Wettschlachten „fünf Rinder (…) in weniger als einer Minute“ getötet. Jene Aussage ist vor allem deswegen absurd, da in rund zwölf Sekunden ein Rind unter gar keinen Umständen sachgemäß geschlachtet werden kann. Ebenso wird auf der Seite behauptet, Bromme habe bei einem nicht datierten Thailand-Aufenthalt auf Wunsch einer nicht beschrieben Person einen Hund geschlachtet. Später sei „der knusprige Braten im Reisrand und garniert mit Ananasscheiben aufgetan“ worden. Es wird ferner behauptet, Bromme esse gerne Hunde.

Ebenso finden sich auf der Seite Berichte, die über Bromme in der Zeitung erschienen sein sollen. Eine Untersuchung mit Google offenbart, dass diese vermutlich niemals veröffentlicht worden sind. Der Name der Zeitung, „Taunus Gazette“, ließ sich ebenfalls nicht auffinden. Auch präsentiert Bromme auf der Seite einige Auszeichnungen, welche jedoch nicht sonderlich professionell wirken, und die Vermutung erregen, der Autor der Seite habe sie selbst erstellt.

Üble Nachrede Bearbeiten

Bromme soll Opfer von übler Nachrede geworden sein, die darin bestehe, dass nach seinem angeblichen Tod in einem mutmaßlichem Nachruf auf „seiner“ Internetseite unter anderem behauptet worden sei, dass er „fünf Mal [ge]heiratet(...)“ und „zwölf uneheliche Kinder in die Welt“ gesetzt habe. Ebenso sei „er häufig in Trinkgelage und Schlägereien verwickelt“ gewesen und die Justiz habe „wegen der Gammelfleischskandale gegen ihn ermittelt“. Um den Dezember 2012 sei jedoch die angeblich ursprüngliche Seite, von der jedoch nicht bewiesen ist, dass sie vor diesem Zeitpunkt je existierte, wieder vorhanden, dazu ein Link zu einem Blog, der einem gewissen Franz Frommheld gehöre. Dort wurde darüber spekuliert, dass Brommes Internetseite, der jedoch tatsächlich verstorben sei, entweder durch „Verwandte oder Bekannte des Verblichenen“ manipuliert oder „von einem sogenannten Hacker übernommen“ worden sei. Die Aussagen über die angebliche üble Nachrede im Blog stimmt inhaltlich mit dem mutmaßlichem Nachruf überein. Frommheld erklärt auch, wie er den Zugang zur angeblich Bromme gehörenden Seite bekommen habe.

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