Redlipedia Wikia
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gehört nicht zur Szene der Redlichen, aber er hat als Influencer entscheidende Bedeutung für die Entstehung der redlichen Szene und ihrer im Internet gezeigten Elaborate erlangen können.

Geschichte[]

Mitte bis Ende der 1990er Jahre entstanden zahlreiche Internetseiten, auf denen sich Informatiker, Kunststudenten und ähnliche Kreise, die für sich die Meinungs- und Geschmacksführerschaft im Internet beanspruchten, über die oft reichlich ungelenken Design- Versuche von Internet- Neulingen lustig machten. Damals entstanden beispielsweise Else's Wepdiseighn, der legendäre Frnz Magnus, Harald's WepDisin (eine Seite, die unter dem Einfluss des "Briefmackers" Winfried Bornemann stand), die Kaffeelöffelseite, Ottmar X. Ollfeldern alias Oxo und auch Karl Fritsch, der neben einer Spiegelung der Kaffeelöffelseite als einziger dieser Imitatoren und Parodisten noch aufleine ist.

Der Webauftritt von Fritsch wurde lange für ernst gemeint gehalten, erst nach etwa 2005 begann sich die Ansicht durchzusetzen, dass die Seite eine Parodie sein musste. Fritsch war offensichtlich Mitarbeiter der Firma T- Online, de rmit seinem Webauftritt seine Kunden und ihre etwas ungelenken Design- Versuche veralbern wollte. Karl Fritsch und sein Konkurrent Frnz Magnus gehen übrigens wie die meisten Bin ich dümmstes Wep Diseighnaaaa von Welt- Internetseiten auf ein US-amerikanisches Vorbild zurück, nämlich Cool Biff (oder in seiner eigenen Schreibweise K3wl B1ff), der etwa 1998 auftauchte und bis zur Geschäftsaufgabe 2009 bei Geocities präsent war.

Auswirkung auf die redliche Szene[]

Fritsch überlud seine Seite von Anfang an mit graphischen Gags und Mätzchen ("Klickibunti") und löste damit auch unter den Redlichen einen Trend aus- auch redliche Heimseiten wie die "Christen- Front" des angeblichen Providers Rasputin oder der 2003 verschwundene Theophrast Hartwighsen Der disckofreund verzierten ihre redlichen Heimseiten mit extremem Klickibunti. Auch die Schreibweise Internetz mit tz geht auf Fritsch und seinen Umkreis zurück- sie fand sich in den frühen 2000er Jahren bei Fritsch ebenso wie bei seinem Kollegen Frnz (sic!) Magnus

Auf der anderen Seite entstand als "Gegenbewegung" die Heimseite des Instituts Prof. Alois Kattenhöfer, die bis etwa 2012 aufleine war und die konsequente Anwendung reiner Schwarz- Weiß- Seiten propagierte. Kattenhöfer wirkte auch noch in weiterer Hinsicht stilbildend:

Einige Redliche begannen ihre Laufbahn auch mit ähnlichen Bin ich dümmstes WepDiseighnaaa von ganzes Welt- Seiten wie beispielsweise Johannes Kaplan bei Beepworld.

Der stilbildende Einfluss des selbsternannten Satirikers Karl Fritsch auf die redliche Szene und ihre Entwicklung ist also keineswegs zu unterschätzen.

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