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war der Versuch des redlichen Medienkonzerns Bertelsmann, das Internet in der Realität unter seine Kontrolle zu bringen. Dazu wurden zunächst Neukunden mit Gratisangeboten angelockt, und das zog natürlich zahlreiche zweifelhafte Kunden an. Neben Schwindelfirmen sammelten sich bei Lycos auch jugendliche Schadprogramm- und Virenschreiber an und natürlich auch zahlreiche Redliche, von denen August Hohenmeiser der bekannteste wurde. Die Marke Lycos konnte sich aber nicht durchsetzen- die Absichten des Eigentümers waren zu klar ersichtlich und das Niveau blieb immer extrem niedrig. 2009 wurde dieser Internetdienst darum aus dem Markt genommen und die Rechte an einen holländischen Resteverwerter verkauft. Der bot noch bis 2011 einen Internetdienst unter dem Namen Multimania an, aber die Einnahmen aus dem Adressenverkauf und aus Werbefenstern konnten nie die Betriebskosten decken. Ab 2011 wurden die Seiten dann gebührenpflichtig, und das führte zum schnellen und endgültigen Rückzug des Unternehmens vom deutschen Markt. Damit verschwanden auch die dort gehosteten redlichen Heimseiten endgültig aus dem Zwischennetz- als letzter übrigens August Hohenmeiser.

Zu Lycos gehörte auch die Untermarke Tripod, bei der auch verschiedene Redliche gehostet waren. Tripod wurde 2009 abgeschaltet und die dort beheimateten Redlichen verschwanden, ohne eine Spur zu hinterlassen.

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