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ist der Name folgender Persönlichkeiten:

  • Alfred Redl (1864-1913), österreichischer Geheimdienstler, und
  • Christian Redl (geb. 1948), deutscher Schauspieler.


Alfred Redl [1] war führender Mitarbeiter des österreichischen Militärgeheimdienstes, zultzt mit dem Dienstgrad Oberst. Er war homosexuell, spielsüchtig und hoch verschuldet und geriet dadurch unter erheblichen Druck. In dieser Situation war es für den russischen Geheimdienst leicht, ihn anzuwerben und fortan als Doppelagenten für sich arbeiten zu lassen. 1913 wurde Redl enttarnt und der damalige österreichische Generalstabschef Franz Graf Conrad von Hötzendorf [2] versuchte mit allen Mitteln, den drohenden Skandal zu vertuschen. Dazu gehörte auch, dass er Redl zum Selbstmord trieb. Die Vertuschung gelang jedoch nicht, da der Journalist Egon Erwin Kisch bereits von dem Vertuschungsversuch erfahren hatte und den Fall an die Öffentlichkeit brachte. Seine Veröffentlichungen führten in Österreich- Ungarn zu einer erheblichen Regierungs- und Staatskrise.

Christian Redl [3] wird auf Grund seines unredlichen Aussehens (Johannes Kaplan) gern für die Rollen von Gestörten oder Verbrechern besetzt.

Beide Personen haben also überhaupt keinen Bezug zur redlichen Szene, und viele Randfiguren der redlichen Szene wählen den Namen Redl nur deshalb als Pseudonym, weil er an die in der redlichen Szene gebräuchliche Abkürzung redl. für redlich erinnert.

Der Neme Redl leitet sich auch nicht von dem Begriff redlich ab, sondern von dem althochdeutschen Vornamen Ruodlieb.

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