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Als '''Reichsbürger''' [https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsb%C3%BCrgerbewegung] werden verschiedene rechte Bewegungen bezeichnet, die die Existenz der Bundesrepublik Deutschland bestreiten. Die Reichsbürger sind keine einheitliche Bewegung, sondern sie unterteilen sich in verschiedene Strömungen:
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Als '''Reichsbürger''' [https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsb%C3%BCrgerbewegung] werden verschiedene rechtsradikale Bewegungen bezeichnet, die die Existenz der Bundesrepublik Deutschland bestreiten. Die Reichsbürger sind keine einheitliche Bewegung, sondern sie unterteilen sich in verschiedene Strömungen:
 
*Reichsbürger, die das Fortbestehen des 1918 untergegangenen Kaiserreichs behaupten,
 
*Reichsbürger, die das Fortbestehen des 1918 untergegangenen Kaiserreichs behaupten,
 
*Reichsbürger, die die Weiterexistenz des Großdeutschen Reichs von Adolf Hitler proklamieren und
 
*Reichsbürger, die die Weiterexistenz des Großdeutschen Reichs von Adolf Hitler proklamieren und

Aktuelle Version vom 12. Oktober 2019, 08:58 Uhr

Als Reichsbürger [1] werden verschiedene rechtsradikale Bewegungen bezeichnet, die die Existenz der Bundesrepublik Deutschland bestreiten. Die Reichsbürger sind keine einheitliche Bewegung, sondern sie unterteilen sich in verschiedene Strömungen:

  • Reichsbürger, die das Fortbestehen des 1918 untergegangenen Kaiserreichs behaupten,
  • Reichsbürger, die die Weiterexistenz des Großdeutschen Reichs von Adolf Hitler proklamieren und
  • Selbstverwalter, die behaupten, ihren rechtswirksamen Austritt aus der Bundesrepublik Deutschland erklärt zu haben und damit ein eigenständiges Völkerrechtssubjekt ähnlich etwa dem Malteser- Orden zu sein.

Auswirkungen auf die redliche SzeneBearbeiten

Die Reichsbürger liefern den Redlichen natürlich eine Steilvorlage, denn mit Verweisen auf die Reichsbürger können die jungen Herren die Erwachsenen perfekt als wirre Blödmänner in Szene setzen. Und alle drei Kategorien der Reichsbürger sind dann auch folgerichtig in der redlichen Szene vertreten:

  • die Reichsbürger, die die Existenz des Kaiserreichs nach 1918 unterstellen, werden natürlich vor allem durch Redlichkeit Anschnur vertreten. Auch die Ausarbeitungen, die die redlichen Parteien wie Asfaloths Redliche Anschnurpartei oder insbesondere die Redliche Partei Deutschlands mit der Proklamation ihres Kaisers Hermann Kukuk ins Internet stellen, gehören hierher.
  • Bezüge zu den Reichsbürgern, die sich immer noch im Großdeutschen Reich von 1938 wähnen, sind nicht so leicht zu finden- am ehesten noch bei Franz-Joseph von Schnabel mit seiner deutlichen Affinität zum nationalsozialistischen System.
  • Nicht ganz klar ist die Zuordnung bei Benedikt (Freiherr von Sankt) Gumpenbrunn, der sich offenbar selbst nicht im Klaren ist, ob er mit seiner Behauptung, im Herzogthum Braunschweig zu leben, den monarchistischen Reichsbürger oder den verwirrten Geisteskranken geben will.
  • Jon Baptist Erlenkötter dagegen veröffentlicht im Ersatzforum der guten Menschen regelmäßig langatmige Belehrungen an irgendwelche (höchstwahrscheinlich fiktiven) Richter und Staatsanwälte, in denen er sie belehrt, dass er über den Gesetzen der sogenannten Bundesrepublik Deutschland stehe. Damit dürfte Erlenkötter eher die Selbstverwalter in der redlichen Szene vertreten.
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