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war ein Redlicher, der nicht lange aufleine war, aber in der Frühzeit der selbsternannten redlichen Massenbewegung stilbildend wirkte. Kreistegel tauchte 2002 bei dem damaligen Provider .de.vu auf. 2003 hängte Metin Kaplan ihn bei Hirnwech hin und verschaffte ihm damit überhaupt erst öffentliche Aufmerksamkeit, und 2008 fiel er einer Löschaktion für inaktive Seiten bei .de.vu zum Opfer. Zwei Wiederbelebungsversuche 2012/ 13 scheiterten, weil daran zwei Intimfeinde beteiligt waren, nämlich Metin Kaplan und "Ukog- Nos Takeuchi" Auf Facebook und Twitter tauchen bis heute gelegentlich noch User auf, die das Pseudonym Richard Kreistegel benutzen, aber die Inhalte haben hier nichts mehr mit der redlichen Szene zu tun. Es handelt sich hier offensichtlich um Trittbrettfahrer, die das Pseudonym irgendwo gefunden haben und witzig finden.

StilBearbeiten

Optisch bot Kreistegels Heimseite ein klassisches Beispiel von Nicht- Design aus der Epoche von Windows 3.11- sie bestand nur aus lustlos heruntergetippten Texten in Times New Roman. Zum Ausgleich dafür waren die Texte in schreiend bunten Farben gehalten. Ein einziges Bild wurde gezeigt, das Kreistegels Ehefrau mit dem sinnigen Vornamen Möhnbritt darstellen sollte- eine Frau in Lockenwicklern mit einer Zigarette im Mund.

Das Bild von Kreistegels angeblicher Ehefrau tauchte übrigens noch 2016 bei Johannes Kaplan auf und sollte laut Kaplan die bekannte Transe Jon Baptist Erlenkötter zeigen.

Kreistegels Design- Stil diente eindeutig als Vorlage für Doktor Diethelm Gscheidle, dessen redliche Heimseite sich bis heute in sehr ähnlichen Stil, nur mit weniger Farben, zeigt.

Kreistegel behauptete, von Beruf Diplom- Duschkopfkonstrukteur zu sein, und wurde damit zum Begründer der seltsamen Berufsbezeichnungen, die an akademische Grade erinnern sollen wie Diplom- Universal- Experte (Reinhard Pfarrpfeifer) oder DiplomPsychiater ( Benedikt (Freiherr von Sankt) Gumpenbrunn).

Kreistegel lieferte auch ein frühes Beispiel für den extremen Frauenhass der Redlichen. er behauptete, seine Ehefrau Möhnbritt sei unredlich, weil sie rauche und sich schminke, und er bot an, sie im Zwischennetz meistbietend zu versteigern an einschlägig interessierte Unredliche.

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