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(abgekürzt ''WimS'') war eine Nonsens- Beilage der Satirezeitschrift ''Pardon'', die von 1964 bis 1976 als Beiheft von [''Pardon''https://de.wikipedia.org/wiki/Pardon (Zeitschrift)] erschien [https://de.wikipedia.org/wiki/Welt_im_Spiegel] und im wesentlichen von F.W. Bernstein, Robert Gernhardt und F.K. Waechter gestaltet wurde.
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(abgekürzt ''WimS'') war eine Nonsens- Beilage der Satirezeitschrift ''Pardon'', die von 1964 bis 1976 als Beiheft von ''Pardon''[https://de.wikipedia.org/wiki/Pardon (Zeitschrift)] erschien [https://de.wikipedia.org/wiki/Welt_im_Spiegel] und im wesentlichen von F.W. Bernstein, Robert Gernhardt und F.K. Waechter gestaltet wurde.
   
 
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Version vom 15. Oktober 2019, 11:06 Uhr

(abgekürzt WimS) war eine Nonsens- Beilage der Satirezeitschrift Pardon, die von 1964 bis 1976 als Beiheft von Pardon(Zeitschrift) erschien [1] und im wesentlichen von F.W. Bernstein, Robert Gernhardt und F.K. Waechter gestaltet wurde.

Stil

Die WimS parodierte anfangs vor allem die pupsig- selbstgefällige deutsche Kleinstadt- Presse der 1950er und 60er Jahre und entwickelte sich später zu einem Medium, in dem es den Bearbeitern Bernstein, Gernhardt und Waechter gelang, Nonsens in der Stilrichtung von Monty Python in die gedruckte Form zu übertragen und in Deutschland populär zu machen.

Nachwirkungen

Die WimS löste in Deutschland eine Blödel- Welle aus, aus der unter anderem auch Otto Waalkes hervorging- neben Tausenden anderen weniger talentierten Imitatoren, Kopisten und Plagiatoren, die bis heute Deutschlands Schülerzeitungen mit ihren Ausarbeitungen überschwemmen.

Und gerade hier im Bereich der Schülerzeitungen zeigen sich deutlich die Auswirkungen der WimS auf die Szene der Redlichen:

  • es gibt direkte Plagiate aus der WimS- typisch dafür war vor allem August Hohenmeiser.
  • Die Auftritte cer meisten Redlichen zeigen sich als plumpe Blödeleien im Stil der WimS- Imitatoren, die bis heute Deutschlands Schülerzeitungen bevölkern. So zeigt etwa Jon Baptist Erlenkötter deutliche Züge des fiktiven WimS- Chefredakteurs Zirfeld: er vereint Halbbildung mit Arroganz und Aggressivität, er "bearbeiitet" Texte, die ihm nicht passen, bis zur Unkenntlichkeit, er pflegt seinen Kritikern gegenüber einen bösartig- beleidigenden Ton und sonnt sich gern im Glanze seiner selbst bescheinigten Überlegenheit. Benedikt (Freiherr von Sankt) Gumpenbrunn auf der anderen Seite kopiert das überheblich- gestelzte Auftreten der WimS- Figur Leihbischof Klamm.
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